“Tröööööt!” – ein Hauch von Indien!

76 km von Bandipur nach Pokhara – Lenker an Stoßstange bei 900 HM, warm

Was wünscht man sich mehr! Geruhsames Frühstück auf einer gemütlichen Terrasse mit Blick auf den Anapurna. Eine Etappe, die mit einer acht Kilometer langen Abfahrt anfängt. Kaiserwetter! (ganz schön heiß, der Kaiser!)

Und so kommen wir ganz gut ins Schwitzen. Gleich nach der Abfahrt wartet der erste kleine Pass auf uns, gute 150 Höhenmeter, die wir gleich wieder gutmachen. So bleibt das Spiel für den Tag – Hügel auf, Hügel ab, und dann gemächlich aber ständig ansteigend bis nach Pokhara. Nicht spektakulär, aber schön, wären da nicht die nepalesischen Trucks, die kurz vor Pokhara ihre Herrschaft über den lokalen Asphalt zementieren. Auf den Punkt gebracht: Ein Bus wird beachtet, ein Auto geschnitten, für ein Motorrad tippt der Kollege LKW-Fahrer kurz auf die Bremse, bei einem Radfahrer gibt er Gas. Dreimal fliehe ich in die glücklicherweise gut befestigte Randbegrenzung, und ich bin nicht der einzige in der Gruppe. Ein Vorgeschmack auf Indien, dessen LKW-Fahrer dafür verrufen sind, außer für Kühe für niemanden zu bremsen. Immerhin, die Geschwindigkeit hält sich in Grenzen, so dass im schlimmsten Falle ein Showdown Auge in Auge die Konsequenz einer direkten Begegnung mit den bunt bemalten Kapitänen der Landstraße wäre.

Auf jeden Fall kommen wir heil in Pokhara an und genießen unser Resort vor den Toren vom Pokhara.

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