Famous last words...

Die Olympischen Spiele sind vorbei, wir sind alle wieder zu Hause. Bilder werden gesichtet, Erlebnisse eingeordnet. Das braucht eine Weile.

Mit dem Fazit habe ich mir daher ein wenig Zeit gelassen. Fest steht: Wir haben es geschafft! Südchina mit Wintereinbruch, der Himalaya im Februar, die Hitzeschlachten in Indien und im Oman. Das deutsche Aprilwetter im Juli. Die grotesken Radwege in England. Mehr als 16.000 km durch (wer mitgezählt hat, wird den Fehler entdeckt haben) 16 Länder. Belgien und Dubai hatten wir nicht auf der Rechnung. Also Dubai nicht gezählt als Land und durch Belgien sind wir aufgrund einer Laune gefahren – und haben uns prompt verfranzt. Gefallen hat es uns da trotzdem, wie auch in allen anderen Ländern auf dieser Reise. Denn auch wenn das Radeln und Reisen zuweilen nicht einfach war, lässt sich doch wie schon bei der ersten Tour dieser Art, der Eulentour 2008 feststellen: Es ist möglich, die Welt mit dem Fahrrad zu entdecken, nicht nur für Sportfreaks und Aussteiger, sondern auch für „normale“ Menschen, die sich einen Traum erfüllen wollen.

Unser Dank soll so auch zuerst den Teilnehmern und Teilnehmerinnen gelten, die das Herz (und die Beine) der Tour waren. Herzlichen Dank an Robert Wenzel, Heino Becker, Irina Borch, Martin Rid, Hartmut Brösemann, Hans Gronbach, Christa Hoppe, Karin Löhr, Manfred Kientzle, Thomas Giesbert, Sven Unbehauen, Wolfgang Thiemann, Beat Meier, Beat Feller, Reinold Ospelt, Martin Stallmann, Frank Schnüll, Christoph Borch, Maren Poppenborg, Brigitte Kowas, Henning Scholz, Helga Struwe, Dieter Koehler, Robert Reischl, Hubert Leber, Biggi Bender, Jürgen Feller, Thomas Huyeng und Detlef Seif (in der Reihenfolge der gefahrenen Kilometer). Unsere Wertschätzung und Dankbarkeit gilt den deutschen Reiseleitern Doro Jokiel, Linus Schlüter und Jochen Meyer. Herzlichen Dank auch an die unzähligen lokalen Reiseleiter, Busfahrer, Organisatoren, allen voran Lhaba (Tibet), Kundeep (Indien), David (Iran) und Genadi (Bulgarien).

Die Tour wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung unsere geschätzten Partner vor Ort:

China/Nepal/Deutschland/Holland/England: China By Bike

Indien: Insight

Oman/Iran: Nomad

Türkei: Lupe Reisen

Bulgarien und Serbien: Culterramar

Ungarn und Österreich: Biketeam

Und last but not least: Ohne eine geeignetes Fahrrad ist so eine Tour nicht zu machen. Hier haben wir seit Jahren das ideale Reiserad für unsere Touren gefunden, das uns auch dieses Mal wieder vollstens überzeugt hat: Das KogaSignature.

Die Bilanz: Zwölf Räder mit einer Einsatzleistung von durchschnittlich 12.000 Kilometer, zwei davon waren bereits von Athen nach Peking unterwegs und haben nun 35.000 bzw. 45.000 Kilometer auf den Reifen. Wir hatten ein paar Platten, die üblichen Wartungswechsel von Kette und Ritzelpaket nach ca. 6.000 km, ein gewechseltes Tretlager (nach fast 40.000 Kilometern Laufleistung), KEINEN Speichenbruch, KEIN Bowdenzug gerissen, KEINE ernsthafte Reparatur auf der gesamten Reise, trotz mehrerer Stürze, in Indien zum Teil spektakulär (ohne nennenswerte Verletzungen).

Das letzte Mal habe ich ein Werkzeug in Bulgarien in der Hand gehabt, als ich Heinos Schaltung feinjustiert habe. Von dort bis nach London (knapp 3.000 km) schurrten die Räder trotz extremer Bedingungen vor sich hin und zeigten keinerlei Ermüdungserscheinungen. Daher ein enthusiastischer Dank an Koga für diese tollen Räder und an Anke Namendorf, Marten Smid und Jan van der Zee als unsere Koga-Begleiter vor und während der Reise. In diesem Zusammenhang auch herzlichen Dank an Schwalbe, Tubus und Busch und Müller als Co-Sponsoren.

In diesem Zusammenhang ein Wort zu Schwalbe: Im meinem Yangzi-Blog 2010 hatte ich den Schwalbe Surpreme noch getadelt, zum neuen Schwalbe Marathon Mondial lässt sich nur sagen: Etwas Besseres hatten wir noch nie auf der Felge. 2008 von Athen nach Peking kamen wir auf durchschnittlich sechs Platten pro Teilnehmer, 2012 bei höherer Laufleistung waren es durchschnittlich zwei, seit Istanbul auf immerhin 4.000 Kilometern fehlte uns nie mehr Luft im Reifen.

Auch ansonsten fehlte uns wenig auf der Tour. Für Unterstützung sorgte in Deutschland zusätzlich noch ICUnet, die uns gebührend in Passau bei Bier und Brotzeit begrüßten und MyMüsli, verantwortlich für den einen oder anderen schmackhaften und nahrhaften Snack unterwegs.

Sehr gefreut haben uns auch die vielen Fans, die uns im Blog und auf Facebook begleitet haben. Mehr als 100.000 Besucher verzeichnete unser Blog von Januar bis Juli 2012, knapp unter einer Million Seitenaufrufe hatten wir im März 2012.

So eine Tour macht natürlich Lust auf mehr.

Für 2013 plant China By Bike eine 80-tägige Radtour den Mekong entlang:

Auf den Spuren von Wanda
Die Tour gibt es auch bei Facebook: Fansseite: Auf den Spuren von Wanda

Und für 2016-2018 planen wir eine geführte Weltreise mit dem Rad. Die Seite ist noch im Aufbau, es lohnt sich aber auf jeden Fall, dort in ein paar Monaten noch einmal vorbeizuschauen.
In 800 Tagen um die Welt

Wer bei der Lektüre unseres Blogs auf den Geschmack gekommen ist:

China By Bike bietet die Tibet- und die Nepal-Etappe auch 2013 an:
Auf dem Dach der Welt

An den Hängen des Himalayas

Biketeam radelt durch London:
London By Bike

Culterramar entdeckt den Balkan auf zwei Rädern.
Bulgarien mit dem Fahrrad

Maßgeschneiderte Radreisen in den jeweiligen Ländern können bei Insight, Lupe und Nomad angefragt werden.

So, das war es für dieses Jahr!

Rückenwind und gute Straßen wünscht,

Volker Häring
Im Namen von China By Bike

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